Schwarzes Loch

Ich habe mal ein Schwarzes Loch gerendert. Hierbei sendet jeder Pixel Strahlen aus, die durch gestapelte “Schalen” um das Loch wandern und dabei entsprechend der räumlichen Gravitationsstärke abgelenkt werden können (Refraktion). Diese realistische Darstellungsmethode erlaubt freie Beweglichkeit der Kamera um das Objekt herum, wie man in dem Video gut sehen kann.

Zealandia in 3D

Darf ich vorstellen: Zealandia, der 8. Kontinent. So wie er vermutlich vor Millionen von Jahren ausgesehen haben könnte.

Als Basis für das 3D-Modell diente eine bathymetrische Karte, die den Meeresboden als Höhenmodell abbildet. Die Auflösung beträgt 500 m pro Messpunkt bei 16 Bit Genauigkeit.

Superzeitraffer der Sonne

Vor kurzem hat die NASA eine Zeitrafferaufnahme der Sonne über den Zeitraum von 10 Jahren mit einem einstündigem Video veröffentlicht. Ich habe dieses lange Video zum Anlass genommen, eine kürzere Fassung mit unterdrückter Rotation zu generieren, um so einen besseren Eindruck über die Bewegungen der Sonnenflecken zu erhalten.

Um das zu erreichen, wurde jeweils ein Frame pro Umdrehung der Vorder- und der Rückseite sequenziert (links und rechts). Wegen der vergleichsweise geringen Anzahl an Bildern wurden pixelbasierend Bewegungsvektoren berechnet und dazu genutzt, Zwischenbilder zu erzeugen, um die optische Qualität zu verbessern.

Einsturzsimulation der Brücke Albiano Magra

Vor zwei Wochen ist schon wieder eine Brücke in Italien eingestürzt – und schon wieder habe ich eine Simulation davon gemacht.

Meine Vorgehensweise war ähnlich wie bei der Morandi-Brücke seinerzeit: Es gab kaum Pläne und ansonsten nur Fotos, darum mussten lückenhafte Informationen geschätzt und Ungenauigkeiten in Kauf genommen werden.

Trotz dieser widrigen Umstände überrascht es mich immer wieder, wie schnell man mit der BCB-Software zu ersten plausiblen Ergebnissen gelangen kann, wenngleich der Teufel natürlich im Detail liegt.

Da es sich bei Einstürzen generell um chaotische Systeme handelt, können ungenaue Eingabedaten zu entsprechend ungenauen Resultaten führen, welche dann womöglich nicht mehr alle Charakteristika des realen Vorbildes widerspiegeln. Im aktuellen Fall sind die Wesensmerkmale jedoch sehr gut sichtbar geworden.

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